Fabri & Reuter informiertImmobilien-News




Studienreihe: Wohnatlas 2020:

In Zusammenarbeit mit dem Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) hat die Postbank auch in diesem Jahr den einmal jährlich erscheinenden Wohnatlas herausgebracht. Der Postbank-Wohnatlas 2020 gibt Auskünfte über die Kaufpreisentwicklungen auf dem deutschen Immobilienmarkt auf regionaler und Kreisebene. Die Prognosen der Experten reichen bis ins Jahr 2030 und liefern detaillierte Aussagen darüber, in welchen Städten und Kreisen die Immobilienpreise sinken, steigen oder wo die Preise voraussichtlich gleichbleiben werden. Insgesamt wurden für die Studienreihe 401 Städte und Kreise untersucht.

Die Aussagen und Prognosen des Wohnatlas 2020 beziehen sich auf Berechnungen aus dem Jahre 2019. Insgesamt ist auch in diesem Jahr eine sehr hohe Nachfrage nach Wohneigentum zu verzeichnen. Sowohl niedrige Bauzinsen als auch ein geringes Angebot sorgen für steigende Kaufpreise auf dem Immobilienmarkt. Laut Expertenaussagen ist dieser Trend auch für die nächsten Jahre anzunehmen. Im Bereich der sogenannten Big Seven, der beliebtesten Metropolen in Deutschland, stehen die Kaufpreise in München unangefochten auf Platz 1. Der Quadratmeterpreis für eine Bestandswohnung stieg im Jahre 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 Prozent. Dies bedeutet, dass der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Wohnungen im Bestand nun mehr als 8.000 Euro beträgt.

Auch in Frankfurt, Hamburg und Berlin sowie in Stuttgart ist ein hoher Preisanstieg zu verzeichnen. In den Außenbezirken der Großstädte, den sogenannten Speckgürteln, ist die Nachfrage nach Immobilien ebenfalls groß. Die Auswertungen der Studie hinsichtlich der Landkreise zeigen auf, dass sich der größte Teil der kostspieligsten Regionen Deutschlands im Süden befinden. Doch auch im Norden, entlang der Küsten sowie ebenfalls in den Speckgürteln, sind die Kaufpreise für Eigentum um ein Vielfaches gestiegen. Im Deutschlandvergleich übersteigen die Kaufpreise für Wohnungseigentum im Landkreis Nordfriesland mit den Inseln Sylt, Föhr und Amrum sowie Orte wie St. Peter Ording sogar die Kaufpreise in Süddeutschland. Durchschnittlich kostet hier ein Quadratmeter 6.452 Euro.

Quelle: Postbank
© fotolia.de




Wandgestaltung mit der passenden Tapete:

Wer bei der Renovierung seines Zuhauses und der Gestaltung der Wand auf lästiges Grundieren und Verputzen verzichten möchte, kann mit einer Tapete Unebenheiten auf der Wand ausgleichen und den Räumlichkeiten eine individuelle Note verleihen. Oftmals wird eine Raufasertapete aus Papier eingesetzt und anschließend mit Farbe überstrichen. Doch auch aus Zellulose und Textilfasern bestehende Vlies- oder Vinyltapeten bieten eine optimale Struktur für die Wandgestaltung und sind zudem sehr widerstandsfähig.

Auch das Anbringen von Vlies- oder Vinyltapeten ist leicht auszuführen: Dazu muss lediglich die Wand eingekleistert und die Tapete angelegt werden. Ein Nachteil ist, dass Vliestapeten transparenter sind als Raufaser, sodass die zu tapezierende Wand möglichst einfarbig sein muss und bestenfalls keine Farbschattierungen aufweist. Tapeten aus Vinyl bestehen aus Kunststoff und haben zudem den Vorteil, dass Schmutz und Flecken leicht abwaschbar sind. Ob aus Papier, Zellulose oder Kunststoff, Tapete lässt sich relativ leicht anbringen und bietet unzählige Gestaltungsmöglichkeiten in den Innenräumen.

Auch Textil- oder Naturtapeten sowie Dekor- und Fototapeten können in Eigenregie an die nackten Betonwände angebracht werden. Umweltfreundliche Flüssigtapete hingegen wird zunächst mit Wasser vermischt und dann mit einer Spritzpistole auf der Wand verteilt. Eine Tapete aus Thermovlies ist etwas dicker als andere Tapeten und trägt durch eine spezielle Kunststoffbeschichtung dazu bei, dass sich die Räume schneller aufwärmen. Dies geschieht dadurch, dass die Thermovliestapete die Wärmestrahlung reflektiert. Vor allem beim Einsatz einer Infrarotheizung eignet sich diese Tapetenart besonders gut.

Quelle: Immowelt AG/bauen.de
© photodune.net




Plattform: Digitale Energiewelt:

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) bringt auf ihrer Plattform „Digitale Energiewelt“ Akteure aus verschiedenen Branchen zusammen, um gemeinsam neue Strategien für eine digitale Energiewelt zu entwickeln. Dabei geht es vor allem darum, die fortschreitende Digitalisierung und die Nutzung von digitalen Prozessen für die Energiewirtschaft und für alle Bereiche, in denen Energie eingesetzt wird, zu nutzen. Dazu gehören die Energiewirtschaft sowie die Bereiche Mobilität, Wärme, IT und Gebäudeautomatisierung sowie die Finanzwirtschaft und Logistik.

Das Ziel ist, eine zweite Phase der Energiewende einzuleiten, die sich durch die digitale Vernetzung und Verknüpfung aller Akteure im Bereich der Energieversorgung auszeichnet. Auf der Plattform „Digitale Energiewelt“ tauschen sich Stakeholder über die neusten Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung aus. Ebenso entwickeln sie Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Branchen und Industriezweige und bieten teilnehmenden Unternehmen die Möglichkeit, sich als innovativer Akteur zu positionieren.

Ob die Entwicklung einer Energiespar-App oder eine innovative technologische Anwendung für Mieter, die es erlaubt, ihren Wärmeverbrauch zu kontrollieren, die Themenfelder sind vielfältig. Im gemeinsamen Austausch geht es genauso um die Entwicklung von Smart Homes und das Thema E-Mobilität, wie um Intelligente Netze, Industrie 4.0 oder Kundenorientierung. Ein weiteres übergeordnetes Ziel der Projektarbeit ist es, eine Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu erreichen, um die Digitalisierung der Energiewelt fachlich entwickeln und gestalten zu können.

Quelle: dena
© fotolia.de




Urteil: Verkündung von Baumaßnahmen am Gemeinschaftseigentum in WEG-Versammlung:

In einer Wohnungseigentümerversammlung (WEG) wurde über bauliche Veränderungen des Gemeinschaftseigentums abgestimmt. Eine der Teileigentümerinnen bat um die Zustimmung für den Umbau eines Einkaufszentrums, durch welchen Teile des Gemeinschaftseigentums verändert würden. In derselben WEG-Versammlung ging es zudem um die Erhebung einer Sonderumlage für Modernisierungsmaßnahmen, die den Brandschutz des Gemeinschaftseigentums betreffen.

Beiden Anliegen wurde per Abstimmung mit einer einfachen Stimmenmehrheit zugestimmt. Die Beschlüsse wurden vom Geschäftsführer der Verwalterin auf einer Eigentümerversammlung verkündet. Daraufhin fechtet einer der Eigentümer, die gegen das Vorhaben gestimmt haben, den Beschluss an. Seiner Meinung nach hätte der Beschluss in der Eigentümerversammlung nicht verkündet werden dürfen, da nicht alle Eigentümer den baulichen Maßnahmen zugestimmt haben, die durch die Umbaumaßnahmen laut § 14 Nr. 1 WEG über ein bestimmtes Maß beeinträchtigt würden. Die Klage des Eigentümers blieb nach gerichtlichem Beschluss ohne Erfolg (AZ V ZR 141/19). Laut BGH darf ein durch Stimmenmehrheit geschlossener Beschluss auch dann verkündet werden, wenn nicht alle der beeinträchtigten Wohnungseigentümer den Baumaßnahmen zugestimmt haben.

Die durch die Anfechtungsklage entstandenen Kosten wurden den Wohnungseigentümern auferlegt. Diese wiederum verlangen von der Verwalterin eine Erstattung der Prozesskosten. Laut dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) besteht kein Anspruch auf Schadenersatz der Prozesskosten, da der Versammlungsleiter nicht pflichtwidrig gehandelt hat. Dieser muss allerdings seinen Aufklärungs- und Hinweispflichten nachgehen. Somit muss er die Eigentümer darüber informieren, ob und ggfs. welche Eigentümer von den baulichen Veränderungen beeinträchtig werden und auf das Anfechtungsrisiko hinweisen. Tut er dies nicht, handelt er pflichtwidrig. In dem vorliegenden Fall konnten die Eigentümer nicht nachweisen, dass der Versammlungsleiter diesen Pflichten nicht nachgegangen ist.

Quelle: BGH
© fotolia.de




Tipp: Pfosten-Riegel-Fassaden aus Glas bieten weiten Ausblick:

Eine Glasfassade an einem Gebäude bringt Tageslicht in die Räumlichkeiten und überzeugt mit einem uneingeschränkten Ausblick. Ganz gleich, ob im Privathaus, in Industriegebäuden, Universitäten oder Forschungszentren, eine Pfosten-Riegel-Fassade zählt zu den beliebtesten Vorhangfassaden und bietet zahlreiche Möglichkeiten der Fassadengestaltung. Auch mehrstöckige Gebäude lassen sich aufgrund der schlanken Profilbreite von 35 bis 60 Millimetern problemlos realisieren.

Pfosten-Riegel-Fassaden bestehen aus vertikalen Pfosten, die an der Decke angebracht werden sowie aus waagerecht angebrachten Riegeln, die mithilfe von Schrauben oder Schweißnähten an die Pfosten angebracht werden. An die aus Holz, Stahl oder Aluminium bestehende Pfosten-Riegel-Konstruktion werden Füllelemente befestigt. Zusätzlich zu den Glasflächen und Paneelen können auch Fenster und Türen integriert werden. Demnach sind der Fassadengestaltung kaum Grenzen gesetzt.

Ein in die Konstruktion integriertes Drainagesystem sorgt dafür, dass das an den Glasflächen im Innenbereich entstandene Kondenswasser abgeführt wird. Die elastischen Dichtungen, die sich in dem Gerüst zwischen den Pfosten-Riegel-Elementen sowie den Fassadenfeldern befinden, verhindern ebenfalls das Eindringen von Wasser. Zudem sind die Falzräume in den Profilen mit wärmedämmenden Materialien ausgestattet. Um ausreichend Sonnenschutz zu gewährleisten, kann entweder spezielles Sonnenschutzglas integriert oder von innen oder auch von außen an die Glaselemente angebracht werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, Photovoltaik in die Pfosten-Riegel-Konstruktionen anzubringen.

Quelle: Das Haus Online
© fotolia.de




Bericht zur Gestaltung von öffentlichen Räumen in Städten:

Der Baukulturbericht „Öffentliche Räume 2020/2021“, herausgegeben von der Bundesstiftung Baukultur (BSBK), stellt öffentliche Räume und Flächen in Städten sowie ihre künftige Gestaltung und Nutzung in den Fokus seiner Untersuchungen. Dabei sind unter „öffentlichen Räumen“ Plätze, Parks, Gartenanlagen, Spiel- und Sportplätze sowie öffentlich zugängliche (Frei-)räume oder öffentliche Innenräume, wie beispielsweise Bahnhöfe, zu verstehen. Auch Straßenräume, Über- und Durchgänge sowie Unterführungen gehören zum öffentlichen Raum.

Vordergründig geht es bei der Gestaltung der genannten „öffentlichen Räume“ um die Schaffung von lebendigen und nachhaltigen Lebensräumen, die als Orte der Begegnung dienen. Auch die Weiterentwicklung der öffentlichen Flächen hin zu multifunktionalen „Mischräumen“ ist ein zentraler Aspekt einer zukunftsweisenden, gesunden und lebhaften Stadtplanung. So könnten beispielsweise Schulhöfe außerhalb des Schulbetriebs zweckentfremdet und als Ort der Begegnung genutzt werden, zum Beispiel als Bolzplatz. Auch vorstellbar ist, dass an Schulen anliegende Parkanlagen zu Pausenplätze umfunktioniert werden.

Der Baukulturbericht „Öffentliche Räume 2020/2021“ fasst Umfrageergebnisse aus der Politik, aus Kommunal- und IHK- Umfragen sowie aus der Bevölkerung zusammen. Der Bericht enthält konkrete Handlungsempfehlungen für die Politik sowie für Bauunternehmen und Projektentwickler. So soll der öffentliche Raum und die Stadt- und Freiraumplanung ein zentraler Punkt der Städtebauförderung sein. Umweltschutz, Klimafreundlichkeit, Gesundheit und Erholung sollen gefördert werden. Dies soll durch die Schaffung von ausreichend Grünflächen, Anlagen für Oberflächenwasser und Biodiversität erreicht werden. Die Freiflächen sollen für alle Generationen zugänglich sein. So müssen beispielsweise Verkehrsräume so gestalten werden, dass sie sowohl den Erfordernissen von Kindern als auch von älteren oder beeinträchtigten Menschen entsprechen. Der Baukulturbericht sowie ein ausführlicher Videobeitrag stehen auf der Internetseite der Bundesstiftung Baukultur zur Verfügung.

Quelle: BSBK
© fotolia.de




Alternative Bauformen: Leben in einem Holzhaus:

Ein Holzhaus bietet eine gute Alternative zu einem aus Beton gefertigten Haus und bringt zudem weitere Vorteile. Vor allem Häuser aus Massivholz wirken edel und überzeugen durch ihre Robustheit und Beständigkeit. Als Bauelement weist Massivholz eine hohe statische Belastbarkeit auf und trägt durch seine CO2-reduzierende Beschaffenheit zum Umweltschutz bei. Massivholz reguliert zudem eigenständig die Luftfeuchtigkeit, was zu einem gesunden Raumklima und zu einer hohen Wohnqualität beiträgt.

Ganz gleich, ob die Wände eines Holzhauses einschalig oder mehrschalig beschaffen sind, Massivholz verfügt über hervorragende natürliche Dämmeigenschaften. So fühlen sich die Bewohner dank einer hohen Oberflächentemperatur nicht nur bereits bei zwei Grad Außentemperatur im Innenbereich des Hauses wohl, sondern können sich zudem auch über die geringen Heizkosten im Winter freuen. Im Sommer hingegen halten die Wände die Außenhitze davon ab, ins Haus einzudringen und garantieren einen sommerlichen Wärmeschutz. 

Der Deutsche Massivholz- und Blockhausverband e. V. (DMBV) weist auf der Grundlage von wissenschaftlichen Untersuchungen und Studienergebnisse darauf hin, dass ein Holzhaus keiner erhöhten Brandgefahr ausgesetzt ist. Medizinische Studien zeigen zudem, dass das Leben in einem Wohnhaus eine beruhigende Wirkung auf die Bewohner hat und Stresssymptomen, wie beispielsweise Herzrasen oder Bluthochdruck, entgegenwirkt. Ebenso enthält Massivholz als Baustoff keine gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe, was zum gesunden Wohnen beiträgt. Holzhäuser mit einem RAL-Gütezeichen stehen zudem für eine hohe Qualität und Bauweise.

Quelle: DMBV
© photodune.net




Ratgeber: Energieeffizient sanieren leicht gemacht:

Für eine energetische Sanierung eines Wohnhauses gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Mit staatliche Finanzierungszuschüssen und Krediten können Eigentümer ihr Eigenheim modernisieren und dadurch maßgeblich zum Umweltschutz beitragen. Im Rahmen der Kampagne „Deutschland macht’s effizient“ hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im März 2020 den Ratgeber „Energieeffizient sanieren leicht gemacht“ herausgegeben. Hier erhalten Verbraucher alle wichtigen Informationen rund ums Thema energetische Sanierung sowie eine Zusammenstellung von Kontaktadressen und Quellen zu Experten, die durch den Sanierungsprozess begleiten.

Zunächst geht es bei einer energetischen Sanierung darum, einen passenden Energieberater zu finden. Einen ersten Überblick über mögliche Sanierungsmaßnahmen und Förderprogramme gibt der Online-Sanierungskonfigurator des BMWi. Eine Erstberatung bei einer Verbraucherzentrale wird staatlich bezuschusst und kostet lediglich 30 Euro. Für einkommensschwache Haushalte gibt es eine kostenfreie Beratung. In der zusammengestellten Expertenliste finden Interessierte den passenden Energieberater. Dieser führt eine Bestandsanalyse in einer Vor-Ort-Beratung durch und erstellt ein maßgeschneidertes Sanierungskonzept. Der Kostenzuschuss des BMWi für die Beratungsleistung und Bestandsaufnahme beträgt bis zu 1.300 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie bis zu 1.700 Euro für Wohnhäuser ab drei Einheiten.

Grundsätzlich gilt die Regel: Je energieeffizienter ein Wohngebäude saniert wird, desto attraktiver ist die Förderung. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt sowohl zinsverbilligte Kredite als auch Investitionszuschüsse mit bis zu 40 Prozent bzw. maximal 48.000 Euro pro Wohnung. Wird ein Wohnhaus zu einem KfW-Effizienzhaus umgestaltet, können Eigentümer einen Teil des Kredits einbehalten und von einem Tilgungszuschuss bis zu 40 Prozent profitieren. Der Ratgeber verweist zudem auf Förderprogramme zum energieschonenden Heizen mit Wärmepumpen, Gas-Hybridheizungen, Biomasseanlage oder Solarthermieanlage und informiert über die Austauschprämie bei Ölheizungen.

Quelle: BMWi
© fotolia.de




WEG-Versammlung unter Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen:

Die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie ausgerufenen Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen müssen auch in Wohnungseigentümerversammlungen eingehalten werden. Die Vorschriften und Verhaltensregeln für WEG-Versammlungen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland und sind in den jeweiligen geltenden Rechtsverordnungen der Landesregierungen festgehalten. Zudem stellt der Verein „Wohnen im Eigentum – Die Wohneigentümer e. V“ (WiE) auf seiner Internetseite sieben Tipps zusammen, welche Maßnahmen Verwalter und WEG-Mitglieder bei einer Eigentümerversammlung beachten sollten.

Vor allem, wenn wichtige Entscheidungen in einer WEG getroffen werden müssen, ist es ratsam, alsbald eine Versammlung abzuhalten. WiE rät Verwaltern dazu, die Einladungsfrist auf drei Wochen zu verlängern. Dies ermöglicht WEG-Mitgliedern, die nicht an der Versammlung teilnehmen können, sich so gut mit der Tagesordnung auseinanderzusetzen, dass sie eine Vollmacht mit Weisung zum Abstimmungsverhalten erteilen können. Dazu ist es wichtig, dass der Verwalter ausreichend Informationen zu den Punkten auf der Tagesordnung bereitstellt. Nur auf dieser Grundlage können WEG-Mitglieder bereits vorab eine Entscheidung treffen, wie für sie abgestimmt werden soll.

In den jeweiligen Corona-Schutzverordnungen der Länder ist ebenso verzeichnet, wann eine Maskenpflicht angeordnet werden kann oder welche Daten der Teilnehmer erfasst werden dürfen, um mögliche Ansteckungen mit dem COVID-19-Virus zurückverfolgen zu können (Gebot der „Rückverfolgbarkeit“ und Datenschutz). Maßnahmen, wie das Einhalten von Abstandsregeln oder regelmäßiges Lüften der Räumlichkeiten gehören ebenfalls zu den Schutzvorkehrungen in einer WEG-Versammlung. Der Leitfaden „Was Wohnungseigentümer in der Corona-Krise wissen müssen“, zusammengestellt von WiE, enthält zudem weitere Informationen für Wohnungseigentümer zu allen wichtigen Fragen und geltenden Verhaltensregeln in WEG-Versammlungen.

Quelle: WiE
© fotolia.de




Tipp: Hochbeet im Garten oder auf dem Balkon:

Ob im Garten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse, ein Hochbeet bietet eine gute Alternative oder eine Ergänzung zur klassischen Gartenarbeit und dem Anpflanzen von Obst, Gemüse sowie Pflanzen und Blumen. Zusätzlich ist die Gartenarbeit an einem Hochbeet besonders rückenschonend, denn der Arbeitsbereich befindet sich auf einer Höhe von 80 bis 100 Zentimetern. Die Länge des Hochbeets sollte mindestens zwei Meter betragen, damit die Erde bequem herausgenommen werden kann, wenn das Beet nach einigen Jahren gänzlich neu befüllt werden muss.

Ein Hochbeet kann entweder selbst gezimmert oder als Baukasten im Baumarkt erworben werden. Ein Hochbeet besteht in der Regel aus Holz, Kunststoff oder Gabionen. Wichtig ist, die Seitenwände des Kastens vor der Befüllung mit Teich- oder Noppenfolie auszulegen. Denn dadurch kann keine Feuchtigkeit in das Gestell eindringen. Auf der Grundfläche des Hochbeetes sollte ein engmaschiger Draht ausgebreitet und mit den Eckpfosten sowie Seitenwänden verbunden werden, um Wühlmäuse fernzuhalten.

Wer keinen Garten hat und das Hochbeet auf dem Balkon aufstellen möchte, hat dazu unterschiedliche Möglichkeiten. Ob Pflanzentaschen, die an der Wand montiert werden, ein platzsparender Pflanztrog oder bepflanzbare Substratsäcke, je nach Balkonfläche und Schnitt gibt es im Handel unterschiedliche Modelle für jeden Balkon. Ein Hochbeet bietet zudem zahlreiche Vorteile. So ist beispielweise das Düngen des Bodens nicht notwendig und der Anbau bereits im Frühjahr möglich, da sich der Nährboden schnell erwärmt. Weitere Informationen, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Selberbauen sowie hilfreiche Tipps zum Befüllen eines Hochbeetes finden Interessenten auf der Internetseite des Magazins Living at Home.

Quelle: Living at Home
© photodune.net



Diese Website verwendet Cookies um eine bestmögliche Funktionalität zu gewährleisten. Weiterlesen …