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Studie: Crowdinvesting im Immobiliensektor:

Unter dem Begriff „Crowdinvesting“ versteht man ein Finanzierungsmodell, bei welchem sich mehrere Personen mit vergleichsweise geringen Beiträgen an Investitionen beteiligen. Dieser Zusammenschluss von Kleinanlegern wird auch „Schwarmfinanzierung“ genannt, da oftmals zahlreiche Anleger investieren müssen, um die benötigte Kapitalsumme zu erreichen.

Auch bei Immobilieninvestitionen hat das Modell des Crowdinvesting Einzug gehalten und sich in den letzten Jahren entwickelt. Laut Zahlen des Forschungsberichts „Praxiserfahrungen mit den Befreiungsvorschriften des Kleinanlegerschutzgesetzes: Eine aktuelle Bestandsaufnahme“ des ifo-Instituts aus München, wurden in Deutschland im Jahr 2020 rund 456 Millionen Euro als Investitionskapital über das Crowdinvesting-Modell generiert. Davon vielen 352 Millionen Euro auf die Investition in Immobilienprojekte.

Auch wenn das Investitionsvolumen über Crowdinvesting im Vergleich zu anderen Investitionsformen heutzutage noch eine geringe Rolle spielt, ist jedes Jahr fast eine Verdoppelung des Investitionsvolumens im Immobiliensektor zu verzeichnen. Das ifo-Institut hat die Investitionszahlen zwischen den Jahren 2011 und 2017 untersucht. Das Ergebnis: Jedes Jahr steigen die Anlagen um etwa 197 Prozent. Anhand von einer Crowdinvesting-Datenbank und getätigten Umfragen in gemeinnützigen und sozialen Organisationen, untersucht das ifo-Institut die Entwicklung auf dem Crowdinvesting-Markt.

Quelle: ifo-Institut
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Traum vom Eigenheim auf kleinem Grundstück:

Wer auf der Suche nach einem passenden Grundstück für sein Eigenheim ist, staunt oftmals über die heutigen Grundstückspreise. Selbst bei einem größeren finanziellen Spielraum kann sich die Suche nach einem passenden Baugrundstück recht schwierig gestalten. Denn Bauland wird immer knapper, vor allem wenn sich das Eigenheim in einer attraktiven Lage befindet.

Deshalb lohnt es sich, Ausschau nach kleineren Baugrundstücken zu halten. Mit weniger Quadratmetern sparen Bauinteressenten Geld, müssen aber dennoch nicht auf Wohnfläche und Komfort verzichten. Ausschlaggebend ist die Bauform eines Hauses, die über die Quadratmeterzahl und den Grundriss entscheidet. So sollten zukünftige Eigenheimbesitzer anstatt eines ausladenden Bungalows mit nur einer Etage lieber auf mehreren Geschossen leben. Bei einem Doppelhaus oder einer Reihenhaushälfte spart man zusätzlich Platz, der bei einem freistehenden Einfamilienhaus für die Grenzabstände berechnet werden muss.

Ein sogenanntes Kettenhaus verbindet gleich mehrere Einfamilienhäuser zu einer Reihe. Die zwischen den Einheiten liegenden Garagen oder Stallungen bieten Abstand zum Nachbarn und sorgen für ausreichend Privatsphäre. Mit einer intelligenten Planung und dem Einbau von Lichthöfen kann selbst im Untergeschoss gemütlicher Wohn- oder Schlafraum entstehen. Je nach Angaben im Bauplan ist mit etwas Glück auch der Anbau eines weiteren Vollgeschosses oder eines Staffelgeschosses erlaubt, welches die Wohnfläche erweitert.

Quelle: hausbauhelden.de
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Thermodetektor spürt Schwachstellen am Haus auf:

Mit einem Thermodetektor haben Hausbesitzer die Möglichkeit, Schwachstellen im Haus schnell und einfach aufzuspüren. Denn handelt es sich um Beeinträchtigungen im Mauerwerk oder in der Bausubstanz, wie beispielsweise Wärmebrücken, sind sie für die Bewohner mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Vielmehr fühlen sich die Wände und die Räume kalt an, die Heizkosten erscheinen hoch oder es bildet sich sogar Schimmel in den Ecken der Wände.

Um Baumängel oder eine unzureichende Dämmung aufzuspüren, müssen die Oberflächentemperaturen an den Wänden, Decken und Böden sowie die Raumtemperatur mit einem Oberflächentemperatur-Messgerät, einem sogenannten Thermodetektor, definiert werden. Dieses misst gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit im Raum und analysiert die Werte. Mit einer Farb-Leuchtdiode (LED) werden nicht nur bereits vorhandene Wärmebrücken angezeigt, sondern auch Schwachstellen am Haus aufgespürt, die zügig saniert werden können, um Folgeschäden zu umgehen.

So lässt sich auf einen Blick herausfinden, ob ein undichtes Fenster oder Mängel an der Bausubstanz für den Schimmel oder den hohen Energieverbrauch verantwortlich sind. Sind die Schwachstellen einmal bekannt, können Eigentümer schnell handeln, indem sie zum Beispiel die Wärmebrücken mit einer gezielten Dämmung beseitigen und so für ein gesundes Wohn- und Raumklima sorgen. Zudem kann mit den richtigen Verhaltensweisen im Alltag, wie beispielsweise regelmäßigem Stoßlüften oder einer kontrollierten Wohnraumlüftung, ein gesundes Wohnklima gefördert werden.

Quelle: effizienzhaus-online
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Die wesentlichen Pflichten eines Hauseigentümers:

Wer Eigentümer eines Hauses wird, hat auf der einen Seite viele Rechte und Freiheiten, die er auf seinem Grundstück und in seinem Haus ausüben darf. So kann das Haus beispielsweise verkauft oder vermietet, renoviert und im Innenbereich verändert werden. Es kann auch leerstehen oder belastet werden. Die Rechte von Hauseigentümern sind in § 903 BGB geregelt. Diese gelten, solange und soweit sie die Rechte von Dritten und das Allgemeinwohl nicht behindern.

Auf der anderen Seite hat ein Hauseigentümer auch zahlreiche Pflichten, denen er nachgehen muss. Grundsätzlich ist er dafür verantwortlich, dass von seinem Eigentum aus keine Gefahr für Dritte entsteht und dass das Allgemeinwohl nicht gefährdet wird. Zu seinen Pflichten gehören u. a. die Verkehrssicherungspflicht sowie die Räum- und Streupflicht. Bei der Verkehrssicherungspflicht gilt, dass alle Flächen am Grundstück und am Gebäude, alle Bauteile sowie Anlagen und Einrichtungen so sicher gehalten und behandelt werden müssen, dass einem Dritten kein Schaden entstehen darf. Im Winter gilt die Räum- und Streupflicht. Hausbesitzer müssen die Gehwege vor dem Haus von Schnee- und Eisbefall räumen und ggfs. streuen, da diese sonst eine Gefahr für Dritte darstellen.

Die sogenannte Nutzungspflicht erlaubt dem Hausbesitzer, seine Räumlichkeiten so zu nutzen, wie es in den baurechtlichen Bestimmungen vorgesehen ist. Hier ist beispielsweise zwischen einem Wohnhaus und einer zu Gewerbezwecken genutzten Immobilie zu unterschieden. Müssen städtische Baumaßnahmen durchgeführt werden, wie die Verlegung von Leitungen zur Wasser- oder Energieversorgung, gilt für Hausbesitzer die Duldungspflicht. Zudem sind Eigentümer dazu verpflichtet, sich im Bereich der energetischen Sanierung an die Vorschriften aus dem Gebäudeenergiegesetz zu halten und diese umzusetzen.

Quelle: IVD
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Der Traum einer Hausbar:

Gerade in Zeiten, in denen Restaurants und Bars geschlossen sind und Menschen mehr Zeit zu Hause verbringen, wächst bei vielen der Wunsch nach einer eigenen Hausbar. Ob als Bartresen, Bartheke, als Steh- oder Bartisch, je nach den räumlichen Gegebenheiten und Geschmäckern, lässt sich das Wohnzimmer schnell zu einem gemütlichen und geselligen Ort verwandeln. Wem nur wenig Platz zur Verfügung steht, kann auch mit geringen Mitteln das Bargefühl nach Hause holen. Ein Weinregal mit Minibar oder ein Servier- und Barwagen reichen manchmal schon aus.

Wer es etwas größer haben möchte, sollte auf einen Barschrank nicht verzichten. Dieser ist in zahlreichen Modellen und unterschiedlichen Materialien zu erwerben. Das Besondere ist: Ein Barschrank zeichnet sich durch ein exzellentes Ordnungssystem aus. So finden nicht nur Wein-, Cognac- und Biergläser ihren Platz, sondern auch das Equipment und nicht zu vergessen, die Spirituosen. Für die richtige Atmosphäre sorgen angenehme Lichteffekte, Lampen und vielleicht auch Leuchtbuchstaben. Auch an der Rückwand des Barschranks oder an seinem Boden angebrachte Spiegel sorgen für ein echtes Bar-Feeling.

Hobbyhandwerker und handwerklich Begabte können selbstverständlich auch selbst Hand anlegen und einen Barschrank oder sogar die ganze Hausbar selbst bauen. Ob im Wohnzimmer oder im Partykeller, im Garten oder als mobile Hausbar, Interessenten stehen im Internet zahlreiche Schritt-für-Schritt-Bauanleitungen kostenlos zum Download zur Verfügung. Auch Varianten mit Beleuchtung, elektrisch ausfahrbare Bars oder mobile Bars in einem Schrankkoffer für unterwegs sind möglich – der Gestaltung und der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Quelle: heimwerker.de
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Mietspiegelindex 2020: Mietpreisanstieg schwächt ab:

Laut des Mietspiegelindex 2020 des Forschungsunternehmens „F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt“ ist in vielen deutschen Städten nach wie vor ein Anstieg der Mietpreise zu verzeichnen. Jedoch zeigen die Auswertungen deutlich, dass der steile Anstieg, der in den letzten Jahren sogar zu einer Verdoppelung der Mietpreise führte, auch in den Ballungsräumen langsam abschwächt.

Für den Immobilienmietspiegel wurden insgesamt Daten aus 351 deutschen Städten erhoben, die mindestens 20.000 Einwohner verzeichnen. Im Jahr 2020 stiegen, laut Berechnungen, die ortsüblichen Vergleichsmieten um 1,7 Prozent. Im Vorjahr waren es 1,8 Prozent und im Jahr 2018 sogar 2,2 Prozent.

Die teuersten Mietpreise sind in der Metropole Stuttgart zu verzeichnen. Hier beträgt die Nettokaltmiete pro Quadratmeter durchschnittlich 10,38 Euro. Im Vergleich: Deutschlandweit ergeben die untersuchten Städte einen durchschnittlichen Mietpreis von 7,11 Euro für den Quadratmeter. Betrachtet man die anderen „Big 7“ Städte in Deutschland, liegen diese hinsichtlich des Quadratmeterpreises über dem bundesweiten Durchschnitt. Während in München Mieter Durchschnittlich 9,72 Euro pro Quadratmeter zahlten, kostete der Quadratmeterpreis in Köln 8,47 Euro.

Quelle: F + B
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Installationszonen für Stromkabel im Gebäude:

In Gebäuden gelten für die Verlegung von Stromkabeln die Vorschriften aus der Norm DIN 18015-3. Die Bereiche, in denen demnach Kabel verlegt werden und die Stromzufuhr gewährleistet wird, werden Installationszonen genannt. Wird außerhalb dieser Zonen gebohrt, können sich Hobbyhandwerker in der Regel sicher sein, dass kein Stromkabel beschädigt wird. Sollte beim Bohren doch eine Leitung getroffen werden, besteht keine Gefahr, da die Sicherung direkt aus der Fassung springt. Doch die Reparatur bzw. der Ersatz eines beschädigten Kabel kann recht arbeitsaufwendig sein.

Die Installationszonen haben klar definierte Bereiche, an denen sie verlaufen. Diese befinden sich in einem Abstand von 10 Zentimetern senkrecht neben Fenstern, Türen sowie den Zimmerecken. Insgesamt betragen die senkrecht verlaufenden Zonen eine Breite von 20 Zentimetern. Weitere Installationszonen befinden sich waagerecht über dem Fußboden und unter der Decke. Diese haben eine Breite von 30 Zentimetern und beginnen in einem Abstand von 15 Zentimetern zur Decke oder dem Fußboden.

In der Küche sowie in Arbeitsräumen befindet sich noch eine weitere in der DIN 18015-3 festgelegte Installationszone. Diese verläuft ebenfalls waagerecht und misst einen Abstand von 100 Zentimetern zum Fußboden. Die Breite beträgt ebenfalls 30 Zentimeter. Für das Badezimmer gelten weitere zusätzliche Schutzzonen. Diese sind in der Norm VDE 0100 Teil 701 festgeschrieben und definieren, wo sich keine Steckdosen oder Lichtschalter befinden dürfen. Wer beim Bohren auf Nummer sicher gehen möchte, kann beim Auffinden von Stromleitungen ein Messgerät einsetzen. Hier ist allerdings zu beachten, dass – je nach Gerätetyp – neben Metall auch andere, sich in den Wänden befindliche Werkstoffe wie beispielsweise Plastik oder Holz, angezeigt werden können.

Quelle: Immowelt AG
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KfW: Erhöhung der Fördermittel zur energetischen Stadtsanierung:

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat die Zuschüsse zur energetischen Stadtsanierung in Quartieren erhöht. Das Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung – Klimaschutz und Klimaanpassung im Quartier" greift seit Anfang April und unterstützt u. a. die Bildung einer grünen Infrastruktur und den Auf- und Ausbau einer klimafreundlichen Mobilität. Auch die Digitalisierung und eine wassersensible Stadtentwicklung im Quartier gehören zu den Themenschwerpunkten, die vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat in Auftrag gegeben wurden.

So wurde der Zuschuss der förderfähigen Kosten im KfW-Programm 432 zur energetischen Stadtsanierung von 65 auf 75 Prozent erhöht. Der finanzielle Eigenanteil für Kommunen beträgt jetzt 5 und nicht wie zuvor 15 Prozent. Auch die Sachmittelzuschüsse wurden verdoppelt und belaufen sich jetzt auf 20 anstatt auf 10 Prozent. Eine weitere Erweiterung der Fördermöglichkeiten fällt zudem in den Bereich der Förderkredite und Tilgungszuschüsse. Beantragen Kommunen diese Kredite auf Basis eines Quartierskonzept, kann die Höhe der Tilgungszuschüsse sogar bis zu 40 Prozent betragen.

Das überarbeitete und erweiterte KfW-Förderprogramm gilt zunächst bis zum 30. Juni 2022. In diesem Jahr stehen rund 70 Mio. Euro zur Verfügung. Das Förderprogramm besteht seit den 15. November 2011. Bis Ende 2020 wurden mehr als 2.000 Förderzusagen vergeben. Die Gesamtsumme der Fördermittel erreichte in diesem Zeitraum ein Darlehnsvolumen von insgesamt 1,22 Mrd. Euro im Bereich der Quartiersversorgung. Etwa 101 Mio. Euro flossen in Form von Zuschüssen für die Entwicklung von Konzepten sowie in den Bereich des Sanierungsmanagements.

Quelle: BMI
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Urteil: WEG-Beschluss hält Anfechtung durch Nießbraucher stand:

In einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) wurde in der Eigentümerversammlung am 7. Juni 2018 per Mehrheitsbeschluss entschieden, die Pflege der Außenanlagen von einem bestimmten Unternehmen ausführen zu lassen. Zwei Wohnungseigentümer erhoben gegen diesen Beschluss Anfang Juli eine Anfechtungsklage. Allerdings wurde diese in letzter Instanz abgelehnt (AZ V ZR 71/20). Denn die klagenden Eigentümer übertrugen ihre Wohnung im Jahre 2011 an die Tochter, die im Grundbuch als Eigentümerin verzeichnet war.

Die Eltern und erstmaligen Eigentümer, hielten sich einen Nießbrauch an der Wohnung vor, der sie grundsätzlich dazu berechtigt, eine Beschlussanfechtungsklage einzureichen. Allerdings muss die Klage vom Wohnungseigentümer innerhalb der gerichtlich festgesetzten Klagefrist gemäß § 46 Abs. 1 Satz 2 Hs. 1 WEG erfolgen. Auch wenn ein Eigentümer, in diesem Fall die Tochter, einen Nießbraucher grundsätzlich dazu ermächtigen kann, Anfechtungsklage zu erheben, muss die Ermächtigung zur Prozessführung innerhalb der Frist von einem Monat nach dem Beschluss dem Gericht vorliegen.

In diesem Fall haben die Kläger (Eltern der Tochter) dem Gericht erst im September 2018 mitgeteilt, dass sie ihr Eigentum im Jahre 2001 an die Tochter übertragen haben. Mit der Mitteilung reichten sie zudem eine auf den 24. Mai 2001 nachträglich datierte Vollmacht ein, die sie dazu berechtigt, ihre Rechte in dem Verfahren als Prozessstandschafter im eigenen Namen geltend zu machen. Da die Nießbraucher bei der Klageerhebung nicht Wohnungseigentümer waren und keine Ermächtigung innerhalb der Klagefrist vorlag, ist die Anfechtungsklage unbegründet. Die Kläger haben die Klagefrist gemäß § 46 Abs. 1 Satz 2 BGB versäumt. Auch die Prüfung von Nichtigkeitsgründen gemäß § 23 Abs. 4 Satz 1 WEG gaben keine Anhaltspunkte, den Beschluss anzufechten.

Quelle: BGH
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Co-Housing: Leben in einer Gemeinschaft:

Wer selbstbestimmt in seinen eigenen vier Wänden leben, jedoch nicht auf die Vorzüge des Lebens in einer Gemeinschaft verzichten möchte, für den kommt das Wohn- und Lebensmodell des Co-Housings in Frage. Eine Co-Housing-Siedlung zeichnet sich dadurch aus, dass die Bewohner in privaten Wohnungen oder Häusern wohnen und sich weitere Bereiche und Flächen gemeinschaftlich teilen. Zu den gemeinschaftlich genutzten Bereichen gehören zum Beispiel eine Küche oder ein Speisesaal, aber auch weitere und größere Gemeinschaftseinrichtungen wie eine Werkstatt oder ein Kindergarten, Büros, eine Bibliothek oder ein Heimkino.

Einer der wichtigsten Leitgedanken des Co-Housings beruht auf dem sozialen Miteinander, dem Austausch und der Nachbarschaftshilfe. Co-Housing-Siedlungen bzw. -Grundstücke werden oftmals von Interessenten gemeinsam erworben, geplant und bewirtschaftet. Die ersten Co-Housing-Wohnprojekte entstanden in Dänemark in den 60er Jahren. Auch in Deutschland entstehen immer mehr Wohnprojekte, wie das Co-Housing, aber auch Mehrgenerationenhäuser, Ökodörfer oder sogenannten Transition-Towns.

Neben einem starken sozialen Austausch bringen Co-Housing-Siedlungen auch weitere Vorteile mit sich. Bewohner profitieren von finanziellen Ersparnissen durch die gemeinsame Anschaffung von Geräten, Materialien u. ä. oder durch Mengenrabatte. Ebenso werden bei der Planung und Bewirtschaftung der Siedlungen Aspekte der Nachhaltigkeit, des Umweltschutzes und der Energieeffizienz bedacht, zum Beispiel durch gemeinschaftlich genutzte Autos. Vor allem Menschen, die gerne gemeinsame Entscheidungen treffen, sich aktiv in der Gemeinschaft einsetzen und den sozialen Austausch suchen, finden hier einen passenden Lebensort.

Quelle: Futurium/Trendyone
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